IdN („Interaktion durch Nichtspielen“) ist ein künstlerisches Forschungs- und Kompositionsprojekt, das sich mit musikalischer Interaktion jenseits gewohnter Rollenbilder beschäftigt und zur Veranschaulichung auch Brücken zu sozialer Interaktion bildet.
Im Zentrum steht die Frage, wie gemeinsames Musizieren durch bewusste Reduktion, Raum und gegenseitiges Zuhören neu gedacht werden kann. Die daraus entstandenen Werke verbinden Einflüsse aus Jazz, Neuer Musik und Kammermusik zu einer eigenständigen musikalischen Sprache, in der Komposition und Improvisation auf besondere Weise ineinandergreifen.
Erste Ergebnisse sind ein Workshopkonzept, der Kompositionszyklus “IdN I” und das Trio IdN Achse, welches den Zyklus musikalisch präsentiert.
Interaktion durch Nichtspielen
IdN
Die Workshops vermitteln einen praxisnahen Zugang zu musikalischer Interaktion und richten sich an Musiker:innen, Ensembles und Improvisierende.
Ausgehend von den Ideen des Projekts IdN steht dabei jedoch nicht nur das „Nichtspielen“ selbst, sondern das bewusste Gestalten von Kommunikation, Aufmerksamkeit und gemeinsamen Entscheidungen aus dem Moment heraus im Mittelpunkt.
Durch gemeinsames Ausprobieren, fundiertes Reflektieren und praktische Übungen, werden fortgeschrittene Perspektiven auf Zusammenspiel, Improvisation und künstlerische Zusammenarbeit eröffnet.
workshops
Auszüge aus Feedbackmeldungen von Teilnehmenden:„Viele inspirierende Beispiele“
„Ausgefeilte Systematik; immer fokussiert und themenzentriert“
„Es war definitiv ein etwas anderer Ansatz als die „üblichen“ Workshops, das ist genau das, was ich suche“